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Nightclub Two-Step
Wer am Wochenende gelegentlich in den Tanzschulen der Umgebung zur Tanzparty unterwegs ist, wird feststellen, dass ihm ab und an ein Tanz begegnet, der im Programm der TSA Neuhofen eher selten auftaucht, nämlich Nightclub Two-Step.
Der Nightclub Two-Step ist ein Paartanz aus den USA, der nicht zum Welttanzprogramm des World Dance Council (WDC) zählt. Der Tanz wurde 1965 von dem damals 15-jährigen Buddy Schwimmer erfunden. Charakteristisch für den heutigen Nightclub Two-Step sind seine fließenden Bewegungen zur Musik im 4/4-Takt, seine Figuren ähneln den Rumba-, Samba- und Salsa-Figuren. (Quelle: Wikipedia)
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Rumba
Die besondere künstlerische Charakteristik der Rumba liegt im spannenden Flirt zwischen Mann und Frau. In einer gut getanzten Rumba wird intensiv umeinander geworben; im künstlerischen Kontrast dazu werden beide Partner ab und zu fahnenflüchtig und müssen vom anderen zur Rückkehr gelockt werden. (frei nach: Wikipedia, Charakteristik der Rumba)
Nachfolgend zwei Links auf YouTube zu Showtänzen mit Yulia Zagoruychenko und Riccardo Cocchi, zehnfache World Latin Champions – bei diesen Videos krieg ich Tränen in die Augen:
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Slow Foxtrot
Auf Wikipedia findet man als Beschreibung des Slow Foxtrot: „Er wird charakterisiert durch fließende raumgreifende weiche Bewegungen und verkörpert von allen Standardtänzen am besten das englische Understatement. Es heißt, dass man beim Slowfox eine volle Tasse auf den Kopf der Dame stellen können muss, ohne dass ein Tropfen verschüttet wird. Drehungen sind im Slowfox nur selten und sollten sparsam eingesetzt werden, da sie die fortlaufende Bewegung des Paares unterbrechen, und so ein wichtiges Charakteristikum des Tanzes verloren gehen würde.“
Und hier sehen sie, wie es die Profis machen – über YouTube von den European Championships 2022 in Bukarest:
Evaldas Sodeika & Ieva Zukauskaite,
Madis Abel & Aleksandra Galkin und
Tomas Fainsil & Violetta Fainsil. -
Langsamer Walzer
Der „Tanzpapst“ Alex Moore schreibt in seinem Buch „Ballroom Dancing“ über den langsamen Walzer (frei übersetzt): „Die Schritte des modernen Walzers sind wahrscheinlich die, die unter den heute modernen Tänzen am leichtesten zu erlernen sind. Schritte sind jedoch auf keinen Fall der wichtigste Bestandteil des modernen Tanzes und der Tänzer sollte einigen anderen Details sehr sorgfältige Beachtung schenken um den wunderbaren rhythmischen Schwung und die Musikalität dieses Tanzes zum Ausdruck bringen zu können.“
Ja … und leider sind es sehr sehr viele Details. Es gibt aber auch Leute die diese Details tatsächlich in Perfektion beherrschen, wie zum Beispiel das Ausnahmepaar William Pino & Alessandra Bucciarelli, über den folgenden Link zu sehen auf YouTube.
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Jive
Flotte beschwingte Musik, die Lust auf’s Tanzen macht. Wenn wir uns dann aber mal die Vorträge der Weltklasse auf YouTube anschauen, wird die Lust auf’s Nachmachen bei uns Otto-Normalverbrauchern schnell wieder in die Schublade „Illusion“ gepackt. Deshalb hab ich uns ein nettes Video eines Paares aus Lettland rausgesucht. Die beiden (Egils und Vivita Smagris) haben eine ganze Serie von Basicfiguren und -folgen veröffentlicht und, wie ich finde, lohnt sich das angucken immer. Hier geht’s zum Video auf YouTube.
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Tango
Mirko Gozzoli und Alessia Betti (beide Italien) begannen ihre tänzerische Partnerschaft im Jahr 1995, damals noch als Jugendliche. Im Jahr 2009 erreichten sie bei den German Open Championships in Stuttgart Platz 1 der WDC World Series Professionals Standard. Im folgenden Video demonstrieren sie eine Tango-Basic-Folge. Viele Elemente kennen wir ja – nur an der Ausführung hapert es an der ein oder anderen Stelle – und hier geht’s zum Video auf YouTube.
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West Coast Swing
„West Coast Swing“ steht im Tanzkreis jetzt nicht gerade auf dem Lehrplan – aber in den USA ist dieser Tanzstil definitiv topaktuell und absolut popuär. Aber auch in Deutschland entwickelt sich derzeit eine stetig wachsende Fangemeinde. Im folgenden YouTube-Video sehen wir einen Ausschnitt aus einem sogenannten „Jack&Jill-Turnier“ – hier werden die Tanzpartner zugelost – das heißt, alles was wir hier sehen ist improvisiert und nicht choreografiert! Viel Spaß beim Zusehen.
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Wiener Walzer
1-2-3 – 4-5-6 … klingt ja ganz einfach. Rechtsdrehung, Übergang, Linksdrehung … Figuren gibt es also auch nicht viel. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht – und nicht umsonst wird der Wiener Walzer im Turnierbereich erst ab der B-Klasse getanzt! Genießen wir also, wie es die Könner machen. Im folgenden Video stehen Anette Sudol und Simone Segatori im Fokus und zeigen schwerelos beschwingtes Schweben im 3/4-Takt. Und hier geht’s zum Video auf YouTube.
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Paso Doble
… erwischt: schon wieder Yulia Zagoruychenko mit ihrem Tanzpartner und Ehemann Riccardo Cocchi – diesmal mit einem Paso Doble auf YouTube. Wer sich gerne noch ein Interview mit den beiden anhört findet das hier auf YouTube – sehr sympathisch, sehr bodenständig und bescheiden (leider in Englisch – aber Russisch und Italienisch hätte nicht wirklich geholfen).
… auch sehenswert dieser Paso Doble von Yulia und Riccardo auf YouTube.
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Samba
Einen Ausschnitt aus den World DanceSport Championships der Professionals 2015 in Dresden mit dem Sambaprogramm der Finalisten zeigt dieses Video auf YouTube. Interessante Informationen zu aktuellen Events und den Tanzpaaren findet man übrigens unter www.worlddancesport.org.
Wer sich gerne Jean-Pierres Lieblings-Performance angucken möchte, der findet die hier: Riccardo Cocchi – Yulia Zagoruychenko zu Tico Tico.
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Quickstep
„… der Champagner unter den Tänzen“: Emanuel Valeri und Tania Kelhet, Sieger der WDSF PD Open European Standard 2016 in Spanien (Cambrils), zeigen einen spritzigen, mitreißenden Showtanz. Beim Zuschauen fangen Fußspitzen und Knie unwillkürlich an, den Takt mitzuwippen – und hier geht’s zum Video auf YouTube.
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Tango Argentino
„Der Mann führt, die Frau verführt“. Tango Argentino ist bestimmt kein Tanz, den man so nebenbei mal lernt. Vielleicht ist er sogar der Tanz mit den meisten Freiheitsgraden: Das freie Bein kann im nächsten Schritt prinzipiell in jede Richtung geführt werden, jeder Schritt kann zurück genommen werden. Im Milonguero-Stil wird in enger Umarmung getanzt, im Neotango in einer sehr offenen Haltung – und je nach Bedarf wechselt der Könner zwischen den Stilen. Die hohe Kunst liegt aber in allen Stilrichtungen darin, die notwendige Connection zum Tanzpartner zu bewahren.
Ein faszinierender Tanz, vielleicht etwas introvertiert wirkend, aber im folgenden Vortrag von Michelle Marsidi und Joachim Dietiker definitiv harmonisch, sinnlich, bisweilen erotisch. Und hier geht’s zum Video auf YouTube.
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Salsa
Die bei uns sehr stark als „Social Dance“ verbreitete Salsa wird in zwei Stilrichtungen getanzt. Der kubanischen Stil, auch Salsa Casino, zeichnet sich durch Drehbewegung des Paares um ein gemeinsames Zentrum und die typischen „Wickelfiguren“ aus. In den Cross-Body-Lead-Styles (New-York-Style, Los-Angeles-Style und dem Puerto-Rico-Style) bewegt sich das Paar auf einer Linie. Typisch sind hier außerdem die sogenannten „Shines“, bei denen beide Partner in Soloteilen zur Musik glänzen.
Mit dem unteren Link wird ein Video im Cross-Body-Lead-Style aufgerufen. Was so locker und entspannt aussieht kommt aber auch hier nicht von ungefähr: der Herr heißt Oliver Pineda und ist achtfacher World Salsa Champion. Und auch die zierliche Dame ist kein unbeschriebenes Blatt – Andrea Huapaya aus Peru ist World Salsa Champion 2016.
Und hier gehts zum Video auf YouTube
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Cha-Cha
Die meisten kennen Cha-Cha im Ballroom-Stil aus dem Turniersport: gestreckte Beine, irre schnelle Drehungen. Auch in der Latin-Szene ist Cha-Cha sehr beliebt, wird dort aber eher etwas gechillter getanzt. Man legt weniger Wert auf gestreckte, lange Beine oder die rhythmische Akzentuierung der Schritte – es wird bequem und entspannt getanzt. Im Folgenden ein Beispiel zur Social-Dance Variante der Cha-Cha auf YouTube (und natürlich sind die Akteure in diesem Video auch keine Anfänger). Einen netten Artikel zu den kubanischen Wurzeln der Cha-Cha finden sie unter diesem Link zu Wikipedia.
